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Jede*r Dritte hat Alkohol im Verdacht, zumindest gelegentlich für Migräne-Attacken verantwortlich zu sein. Jede*r Zehnte sieht Alkohol als einen zuverlässigen Auslöser seiner Migräne. Auch Begleitstoffe in alkoholischen Getränken können Migräne-Attacken auslösen – so z.B. Tyramin, das in vielen Nahrungsmitteln bei Gärung oder Fermentation entsteht. Alkohol wirkt euphorisierend, Tyramin kann leistungs- und motivationsfördernd sein. Dahinter stehen unterschiedliche Botenstoff-Systeme im Körper, Dopamin und Noradrenalin. Durch deren Zusammenwirken werden Energiereserven schneller abgebaut und die Anfälligkeit für eine Migräne-Attacke erhöht. Deswegen kann auch die Tageszeit, zu der du Alkohol konsumierst, deine Anfälligkeit beeinflussen: Ein Glas Sekt bei Geburtstagsfeiern im Büro kann im Laufe des weiteren Tages vielleicht zur Migräne beitragen, während ein Glas Rotwein vor dem Zubettgehen hingegen folgenlos bleibt.