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#MigraineFaces – vom (Über-)Leben mit Migräne

Diana Hagenberg
Diana Hagenberg

Diana ist Head of Marketing für M-sense. Sie spinnt Ideen, fährt Kampagnen, analysiert wie es läuft und tummelt sich bei Facebook, Twitter und Instagram.

Zur Migraine Awareness Week wollen wir gemeinsam mit euch unter dem Hashtag #MigraineFaces darauf aufmerksam machen, wie stark Migräne das Leben einschränkt und wie sehr Betroffene immer noch mit Klischees und Unverständnis zu kämpfen haben.

Viele Migräne-Betroffene fühlen sich unverstanden und nicht ernst genommen. Ob in der Schule belächelt, im Familien- und Freundeskreis missverstanden oder im Job ausgegrenzt, etwa neun Millionen Deutsche, die unter der chronischen Krankheit leiden, kämpfen täglich gegen Vorurteile.

Mit der Online-Aktion #MigraineFaces wollen wir den täglichen Struggle der Migräne-Betroffenen ins Rampenlicht rücken.

Und jeder schlechte Tag, den wir miteinander teilen, führt hoffentlich zu mehr Solidarität und einem Grundverständnis der Realität von Migräne und Kopfschmerzen.


*** Macht mit: Teilt eure Migränegeschichten und -Gesichter mit dem Hashtag #MigraineFaces auf Facebook, Instagram oder Twitter 🤕😎🤮🤠😵👽🤯 ***


Sechs starke Frauen machen den Anfang!


Sie zeigen ihre Migränegesichter und erzählen, wie man mit Migräne (über-) lebt.

Zum Beispiel YouTuberin & Holistic Coach Andrea Morgenstern, die sowohl in ihrem YouTube-Channel, als auch bei Instagram immer wieder über ihre chronische Migräne berichtet. Oder die Journalistin Bianca Leppert, die in ihrem Podcast und Buch Ich hab Migräne - und was ist deine Superkraft? anderen Migräne-Betroffenen Mut macht, und Gesundheitscoach Sabrina Wolf, gibt Migräniker*innen eine Plattform in ihrem Podcast Gewitter im Kopf - Der Migräne Podcast und hilft Angehörigen, sie zu verstehen. Maike Hansen ist es wichtig, anderen Mut zu machen, und zu zeigen, dass man mit Migräne ein sehr achtsames und reich beschenktes Leben leben kann. Auch unsere Bloggerinnen Mona Kattwinkel und Miriam Jansen erzählen ihre Migräne-Geschichten, von denen ihr hier im M-sense Blog ja auch oft Details erfahrt.

Allen sechs ist eins gemeinsam: Es ist ihnen wichtig, über ihre Migräne zu reden - um aufzuklären, Klischees zu entkräften und anderen Betroffenen Tipps zu geben. Denn durch die langjährige Beschäftigung mit der Krankheit sind sie selbst zu Experten geworden. Wir veröffentlichen in der nächste Woche jeden Tag ein Interview von ihnen.


#MigraineFaces - vom (Über-)leben mit Migräne
#MigraineFaces - v.l.n.r. Andrea Morgenstern, Bianca Leppert, Sabrina Wolf, Mona Kattwinkel, Miriam Jansen, Meike Hansen


„Wie sich ein schmerzfreier Kopf anfühlt, habe ich die meiste Zeit meines Lebens nicht gewusst.“

Andrea Morgenstern, Holistic Coach und in der Welt zuhause

Andrea hatte seit ihrem 6. Lebensjahr Migräne, in schlimmen Zeiten bis zu 20 Tagen im Monat: "Begleitet von Übelkeit, Erbrechen, Licht-, Geruchs- und Geräuschempfindlichkeit hat die Attacke meist ziemlich genau 72h gedauert. Danach hatte ich meist etwa 1 bis 3 Tage nur so einen erträglichen Dauerschmerz im Kopf, bis dann die nächste Attacke kam. Wie sich ein schmerzfreier Kopf anfühlt, habe ich die meiste Zeit meines Lebens nicht gewusst." Besonders stigmatisiert hat sie sich in der Schulzeit gefühlt: "Vor allem, wenn ich erfuhr wie Lehrer hinter meinem Rücken vor den anderen Schülern darüber redeten, dass ich absichtlich fehlen würde, weil z.B die Mathearbeit ansteht oder weil Montag ist und ich wohl so hart gefeiert hätte." Heute sieht sie die Migräne nicht mehr als ihren Feind: „Ich habe gelernt auf meine Bedürfnisse zu achten und authentisch zu leben. Nachdem ich den Kampf gegen meine Migräne aufgegeben und stattdessen angefangen habe, sie in meinem Leben auch als etwas Unterstützendes anzusehen, haben sich meine Schmerztage extrem schnell verringert.“ Sie ist froh, dass sie für sich Methoden gefunden hat, durch die es meist gar nicht erst zu Schmerzen kommen muss. Insgesamt hilft es ihr sehr, sich körperlich zu entspannen. Dabei können die integrierten Entspannungsübungen in unserer Migräne-App M-sense eine tolle Ergänzung sein. Als Ganzheitlicher Coach und Spirituelle Mentorin hilft sie heute anderen Betroffenen mit ihrer Geschichte.

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„Menschen mit Migräne brauchen manchmal Superkräfte, um ihren Alltag zu bewältigen.“

Bianca Leppert, Autorin und Podcasterin von Migräne-Superhelden aus München

Bianca nennt ihre Migräne Erna und bezeichnet sie als Superkraft. Warum Superkraft? "Weil Menschen mit Migräne wirklich manchmal Superkräfte brauchen, um ihren Alltag zu bewältigen. Zum anderen weil ihre Sinne besonders geschärft sind – sie also tatsächlich Superkräfte haben." Sie beschreibt ihre Attacken so: "Dir ist bei Migräne so übel, wie wenn du eine Magen-Darm-Grippe hast, du bist so geschwächt wie bei einer Grippe mit Fieber und hast die schlimmsten Kopfschmerzen deines Lebens – alles zusammen, ein bis drei Tage lang und das mehrmals im Monat ohne Ankündigung." Jetzt, nach 20 Jahren in Koexistenz mit Erna, weiß sie, dass ein geregelter Alltag die Schmerzattacken im Zaum halten können: „Regelmäßigkeit ist in meinem Alltag wichtig: ich lasse keine Mahlzeiten ausfallen und halte mich an einen exakten Schlafrhythmus und immer die gleiche Menge Kaffee.“ Das Migränetagebuch von M-sense hilft die Gleichmäßigkeit im Alltag beizubehalten. Das Tolle daran, Einträge in den Bereichen Ernährung, Schlafdauer, Stresslevel und Co. werden mit Hilfe von mathematischen Berechnungen automatisch auf ihr Triggerpotenzial untersucht. Mit ihrem Podcast “Ich hab’ Migräne – Und was ist deine Superkraft?” und dem gleichnamigen Buch (das übrigens am 9. September bei Komplett Media erscheint) will sie anderen Menschen mit Migräne Mut machen. Und das auf eine erfrischende, humorvolle Art: "Es gibt noch viel zu wenig Aufklärung über Migräne – und leider viel zu viele Mythen. Als Journalistin will ich aufklären und von meinen eigenen Erfahrungen mit Migräne erzählen."

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„Was ich oft höre ist z.B. ‘Du siehst gar nicht krank aus!’“

Sabrina Wolf, Gesundheitscoach und Podcasterin von “Gewitter im Kopf” aus Heidelberg

Seit ihrem 16. Lebensjahr kennt sie es nicht anders – ihre Migräne mit Aura begleitete sie schon durch die Jugend und ist seitdem ihr stiller Weggefährte. Stigmatisiert fühlt sie sich eigentlich immer, wenn sie blöde Kommentare an den Kopf geworfen bekommt: “Was ich oft höre ist z.B. ‘Du siehst gar nicht krank aus!’ oder ‘Du hast bestimmt zu wenig getrunken!’. Heute klärt sie in ihrem Podcast „Gewitter im Kopf“ über Migräne auf und gibt Betroffenen eine Plattform. Bis zu 15-mal im Monat kündigt meist eine Heißhunger-Attacke auf Süßes den Beginn einer akuten Migräne an, dann können bis zu vier oder sechs Schmerztage am Stück bevorstehen: “Während der Kopfschmerzphase habe ich in den meisten Fällen als Begleiterscheinungen Übelkeit - manchmal mit Erbrechen -, Licht-, Geräusch- und Geruchsempfindlichkeit. Vorbeugend versuche ich täglich Entspannungsübungen in den Alltag zu integrieren und halte mich mit Ausdauersport fit.“ Nordic Walking oder Joggen stehen für Sabrina viermal die Woche auf dem Trainingsplan - als Gesundheitscoach weiß sie, wie man Migräneattacken vorbeugen kann. Sport und Entspannung können präventiv helfen, die Attackenhäufigkeit und Schmerzmitteleinnahme zu reduzieren. Das Training als Migräniker mit dem Sportmodul von M-sense Active zu ergänzen, kann dabei sehr sinnvoll sein. Sportart, Dauer einer Trainingseinheit, wöchentliche Trainingstage und die Trainingsmethode werden festgehalten, ebenso wie das Trainingsziel.

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„Den Kopfstand kann ich mittlerweile, aber geholfen hat er nicht.“

Meike Hansen, Angestellte im öffentlichen Dienst aus Lübeck

Meike Hansen leidet seit 30 Jahren unter ihrer Migräne - mittlerweile hat sie die Attacken aber von 15 auf 2-4 pro Monat reduzieren können: “Ich habe wirklich ALLES ausprobiert, was man so ausprobieren kann, sogar den Kopfstand, weil meine Yogalehrerin damals sagte, dies soll gegen Kopfschmerzen helfen. Den Kopfstand kann ich mittlerweile, aber geholfen hat er nicht. Dafür habe ich durch Yoga viele Tools kennen gelernt, wie ich rechtzeitig die Migräne wahrnehmen und z. T. auch gegensteuern kann.” Mit M-sense behält sie nicht nur ihr Triggermanagement im Auge, sondern trainiert mit wirksamen Entspannungstechniken wie Progressiver Muskelentspannung nach Jakobsen und Atem-Meditation an ihrem inneren Gleichgewicht. Dumme Sprüche kennt Meike viele, aber der eines Kollegen hat alles andere getoppt: “Er meinte, Migräne sei in seinen Augen letztlich nichts anderes als ein sexueller Orgasmus, der unterdrückt würde - und somit in den Kopf schießt. Deshalb hätten auch hauptsächlich Frauen Migräne. Was soll man dazu sagen!?” Ihr ist es wichtig, über Migräne zu reden: “Mir ist es mittlerweile wichtig, mich zu zeigen, wie ich bin, mit allen Facetten. Da gehören die Tage, in denen ich eingeschränkter bin, genauso wie die besseren, im Büro, auf der Yogamatte, zu Hause, als Mutter, als Freundin, als Frau. Ich teile meine Geschichte gerne mit Menschen, die vielleicht noch auf der Suche nach Hilfe und Unterstützung sind.”



„Die Übelkeit während einer Migräne-Attacke zehrt an den Kräften. Meist schlafe ich vor Erschöpfung irgendwann ein.“

Mona Kattwinkel, Studentin aus Köln

Mona Kattwinkel ist eine junge Mutter und schreibt für unseren M-sense Blog. Sie hat seit ihrem achten Lebensjahr Migräne mit Aura. Besonders schwierig war es für sie an der Uni. Als zu Semesterbeginn Anwesenheitspflicht bestand, um das Recht auf einen Platz zu behalten, musste sie einmal wegen einer starken Migräne-Attacke nach Hause fahren. Sei stieß auf Unverständnis bei ihren Kommilitonen, und bekam zu hören: "Ich habe auch Kopfschmerzen und würde lieber nach Hause fahren, aber ich stelle mich nicht so an." Sie verlor das Anrecht auf den Platz, da der Dozent meinte, "Kopfschmerzen würden wohl kaum eine ausreichende Begründung darstellen, am ersten Termin nicht zu erscheinen." Mona findet, dass zur chronischen Krankheit Migräne noch einige Aufklärungsarbeit geleistet werden muss und sagt: „Ich möchte informieren, aufklären und anderen Betroffenen Tipps geben. Der M-sense Blog ist dafür genau das richtige Sprachrohr“. Mit fundiertem Hintergrundwissen und Expertenbeiträgen sowie verschiedenen Erfahrungsberichten, können sich Migräniker und alle, die mehr erfahren wollen, hier zum Thema Migräne einlesen.

Mehr von Mona:
M-sense Blog


„Am schlimmsten ist das Gefühl des Gelähmt-Seins während einer Migräne-Attacke.“

Miriam Jansen, studierte Ethnologin aus Hamburg

Miriam Jansens Migräne mit Aura wurde schleichend schlimmer - sie stieg von einem auf 25 Schmerztage pro Monat im Laufe von knapp 30 Jahren: “Einmal hatte ich eine sehr außergewöhnliche Aura: Meine Augen haben sich krampfartig zusammengezogen (wie beim Schielen). Ich konnte gar nichts mehr fokussieren und bin hilfesuchend und weinend über den Fußboden gekrabbelt. Da dachte ich echt, jetzt ich habe einen Gehirntumor und werde sterben. Glücklicherweise bestätigte mir mein Neurologe, dass dies auch 'nur' eine Aura war.” Mittlerweile ist es besser: “Momentan habe habe ich nur noch 3 - 12 Schmerztage im Monat und könnte jeden schmerzfreien Tag feiern. Als ich das erste Mal nur drei Tage Migräne im Monat hatte, war ich wie ein anderer Mensch.” Den Rückzug in einen dunklen, kühlen Raum und die Einnahme von CBD-Öl kombiniert Miriam mit den Imaginationsübungen von M-sense Active – diese helfen ihr, sich von den Schmerzen abzulenken. Dass man Stigmatisierung nicht immer nur von Menschen erfährt, die sich Migräne nicht auskennen, hat Miriam schon öfter erlebt: “Einmal sagte ein Neurologe zu mir: ‘Wenn Ihnen Übergewicht, Tinnitus und Libidoverlust wirklich Sorgen bereiten, dann kann Ihre Migräne ja nicht so schlimm sein.’ Leider ist es ja immer noch so, dass es zu wenige Migräne-Experten in Deutschland gibt. Daher habe ich angefangen mich selber einzulesen. Ich möchte gerne mein erworbenes Wissen und meine Erfahrungen weitergeben und über Migräne aufklären und tue das im Blog von M-sense."




Migräne-Sticker Pack für iMessage

Migräne und Kopfschmerzen stellen euch vor einzigartige Situationen, für die es bisher keine passenden Sticker gab. Doch das ist vorbei - denn jetzt gibt es das Migräne Sticker-Pack von M-sense. Die Sticker illustrieren deine Symptome und Trigger – und begleiten dich, bunt und mit viel Humor, durch dein tägliches Leben.

Das Migräne-StickerPack von M-sense erscheint Kopfschmerztag am 5. September und ist dann im App-Store zum Download verfügbar - zunächst für iMessage und später auch für Whatsapp, Telegram und Co.



Special-Migräne-Offer im September

Unsere Kopfschmerz- und Migräne-App M-sense steht im App Store und Google Play Store zum kostenlosen Download zur Verfügung. Das zusätzliche Therapiemodul M-sense Active gibt es im Kopfschmerzmonat September zum vergünstigten Preis ab 3,75 € im Monat.

Unsere Migräne- und Kopfschmerz-App M-sense hilft auch anderen Betroffenen dabei, zum Experten für ihre eigene Gesundheit zu werden. Mit personalisiertem, leicht verständlich aufbereitetem Fachwissen, einem intelligenten Kopfschmerztagebuch und der Analyse der individuellen Trigger und mobilen Therapiemethoden können Nutzer die Kontrolle im Alltag zurückgewinnen.