DIGA
App auf Rezept
Die DiGA M-sense Migräne wird jetzt als App auf Rezept verschrieben.
Datenschutz
Datenschutz
M-sense Migräne erfüllt höchste Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit.
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Kopfschmerztagebuch

Kopfschmerztagebuch & Trigger-Analyse

Das integrierte Tagebuch geht über einen “klassischen” Kopfschmerzkalender hinaus. Das Monitoring von Attacken, möglichen Triggern und Schmerzmitteleinnahme hilft Betroffenen ihr individuelles Kopfschmerzmuster zu erkennen und einem Medikamenten-Übergebrauchs- Kopfschmerz (MÜK) vorzubeugen.
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Therapie-Methoden​

Nicht-medikamentöse Therapieverfahren

Entspannungsübungen, Edukation und Ausdauersport helfen bei der Prophylaxe von Migräne-Attacken. Mit der Akut-Hilfe können Betroffene ihre Schmerzen u.a. mit physiotherapeutischen Übungen und Imaginationen bekämpfen.
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Arzt-Report

Kopfschmerz­klassifikation & Arztreport​

Die App erfasst Eigenschaften und Begleitsymptome von dokumentierten Attacken und erstellt einen mit Fachärzten entwickelten Arztreport. Der Arztreport gibt einen kompakten Überblick über Kopfschmerztage, Medikamenteneinnahme und -wirkung.
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So wird die DiGA M-sense Migräne verordnet

Die DiGA M-sense Migräne kann für jeden Migränepatienten (G43) verordnet werden. Es gibt keine Kontraindikationen. Die Verordnung erfolgt klassisch per Muster 16 und PZN. So geht’s:
Verordnungs Schritte

Diagnose

Die DiGA M-sense Migräne wurde spezifisch für die Behandlung von Migräne entwickelt. Dies betrifft Patienten mit der Diagnose des ICD-Codes G43.

Medizin-App

Auswahl von M-sense Migräne im Praxisverwaltungssystem (PVS) über die Pharmazentralnummer (PZN) oder direkte Eingabe der M-sense Migräne PZN 17169789.

Rezept

Erstellen und Druck des Arzneimittelrezepts aus dem PVS (Muster 16). Ausgabe des Rezepts an den Patienten in Papierform.
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Die Verordnung der DiGA belastet das Budget der Ärzte und Ärztinnen nicht. Alle gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten.

So hilft M-sense Migräne bei der Behandlung

Informationen zu M‑sense Migräne— kostenfrei direkt in die Praxis schicken lassen!

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Informationen zu M‑sense Migräne— kostenfrei direkt in die Praxis schicken lassen!

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Die Funktionen im Überblick

Assistent
Tagebuch
Klassifikation
Arztreport
Analyse
Kalender
Prävention
Akut-Hilfe
Erinnerungen

Das sagen die Kopfschmerz-Experten

Neue Impulse für die Migräneforschung — erfahren Sie mehr über unsere Forschungsprojekte

Markus Dahlem

Die wichtigsten Fragen für die Behandlung

M-sense Migräne kann von Patienten mit einer bestehenden Migränediagnose (ICD-10 G43, ICHD3 1), inklusive reine menstruelle Migräne und menstruationsassoziierte Migräne (ICHD3 A1.1.1-2 und A1.2.0.1-2) benutzt werden.

Als zertifizierte Medizin-App wird M-sense Migräne ab Ende 2020 im Rahmen des Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) in ganz Deutschland von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Patient*innen können sich dafür ein Rezept ausstellen lassen oder senden direkt einen bestehenden Diagnosenachweis an die Krankenkasse. Wie das genau funktioniert, ist hier ausführlich beschrieben. Die Vorgänger-App „M-sense: Migräne & Kopfschmerz“ ist ab da für neue Nutzer nicht mehr verfügbar, kann aber von bestehenden Usern weiter genutzt werden. Der Account inklusive Daten kann in die neue App übertragen werden.

Wer bei einer privaten Krankenkasse versichert ist, sollte sich vorher erkundigen, ob unsere DiGA M-sense Migräne erstattet wird. Viele private Krankenkassen übernehmen die Kosten für DiGAs. Privatpatient*innen kaufen die App dann als Selbstzahler und reichen die Rechnung wie gewohnt bei der Krankenkasse ein. Sie kostet 279,99 € pro Quartal (Netto ohne MwSt.: 184,86€, Brutto inkl. MwSt: 219,98 €, Appstore/Playstore Preis inkl. Storegebühren: 279,99 €). Der Kauf erfolgt über den Apple App oder Google Play Store.

In Berlin können Ärzte bereits seit Juni 2020 an dem Pilotprojekt Zukunftsregion Digitale Gesundheit (ZDG) teilnehmen und ihren Patienten M-sense verschreiben.

Ja, das vermittelte Wissen und die dargebotenen, therapieergänzenden Methoden basieren auf den Ergebnissen aktueller und sorgfältig ausgewählter Studien und den Empfehlungen der aktuellen Leitlinien.

Der Patient erhält im Verlauf der Dokumentation eine Übersicht über seine Kopfschmerz-Symptomatik, persönliche Lebensstilfaktoren und die Häufigkeit der Medikamenteneinnahmen. So kann er optimal Krankheitsverlauf und Therapieerfolge überwachen.

 

Das Kopfschmerztagebuch unterstützt ihn dabei, mögliche Trigger zu identifizieren und einen individuellen Umgang damit zu finden.

 

Die Rückmeldung über die eingenommenen Medikamente kann einem Medikamenten-Übergebrauch vorbeugen. 

Gleichzeitig stellt M-sense evidenzbasierte Wissensinhalte zur Verfügung, die bei der Entwicklung präventiver Maßnahmen unterstützen.

 

Die Akut-Hilfe ermöglicht dem Patienten jederzeit Zugriff auf Entspannungsverfahren, Imaginationen und physiotherapeutische Übungen.

Die App gibt Ärzten in übersichtlicher Form Antworten auf einen Großteil der relevanten Fragen an die Patienten:

 

  • Welcher Art sind die Kopfschmerzen?
  • Wie häufig treten sie auf?
  • Welche Begleiterscheinungen sind vorhanden?
  • Welche und wie viele Medikamente werden eingenommen?
  • Welchen Einfluss haben individuelle Lebensstilfaktoren?

Der Arztreport, den die Nutzer ausdrucken oder digital verschicken können, erlaubt Ärzten eine zeiteffiziente, aber trotzdem individualisierte und detaillierte Anamnese sowie Verlaufskontrolle, und unterstützt im Rahmen des Diagnostik- und Therapieprozesses. Hinweise auf und Bereitstellung von nicht-medikamentösen Methoden (z. B. Entspannungs- Audiodateien) ergänzen die vom Arzt bereitgestellte medikamentöse Behandlung.

Der Patient dokumentiert selbstständig die Attacken und die damit einhergehende Begleitsymptomatik. Zusätzlich notiert er in der App seine Medikamenteneinnahmen sowie für ihn persönlich relevante Trigger und die Anwendung nicht-medikamentöser Therapieverfahren wie Entspannungsübungen und Ausdauersport.

 

Anhand des durch den Nutzer erstellten Arztreports erhält der Arzt oder die Ärztin einen Überblick über die Anzahl der Kopfschmerztage im Verlauf der letzten Monate sowie einen Überblick über die eingenommenen Medikamente und deren Wirksamkeit. Somit kann M-sense Migräne den Arzt oder die Ärztin bei der Behandlung langfristig unterstützen.

Die Zukunftsregion Digitale Gesundheit (ZDG) ist eine bis 2022 angelegte Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit. Mit dieser Initiative sollen digitale Lösungen in eine stärkere Praxisanwendung gebracht werden, um Erkenntnisse über die Nutzung in der Gesundheitsversorgung zu gewinnen.

 

Ein erstes Teilprojekt ist der Zukunftsregion testet „Digitale Versorgungsangebote“ (DiVAs) direkt im Praxisalltag von Arzt und Patient. DiVAs sind digitale Anwendungen, wie Smartphone-Apps oder Webanwendungen, die Patientinnen und Patienten mit chronischen Kopfschmerzen oder Migräne beim Selbstmanagement unterstützen.

Für Ärzte entsteht durch die Benutzung von M-sense Migräne kein zeitlicher Mehraufwand.

Die Patienten installieren M-sense Migräne über den App oder Play Store auf Smartphone oder Tablet. Zu Beginn erfolgt das Onboarding mit Fragen, etwa zur Dauer der Erkrankung und der persönlichen Zielsetzung. Im nächsten Schritt werden die Funktionen in M-sense Migräne und dessen Nutzen für die Patienten erläutert. Vor der ersten Benutzung der einzelnen Funktionen wird deren Handhabung erklärt und die Patienten somit schrittweise an die Bedienung von M-sense Migräne herangeführt.

Sofern vom Arzt gewünscht können die Patienten zum Arztgespräch einen Arztreport mitbringen, der dann gemeinsam besprochen werden kann. Eine Erklärung einzelner Funktionen durch den behandelnden Arzt oder Ärztin ist daher nicht notwendig.

M-sense Migräne bietet ein Kopfschmerztagebuch zur Dokumentation der Symptome vor, während und nach einer Kopfschmerzattacke, um ärztliche Entscheidungsprozesse zu unterstützen, den Krankheitsverlauf zu beobachten und zu überprüfen, ob neue und bisherige Behandlungen wirksam sind.

 

Darüber hinaus unterstützt M-sense Migräne das Krankheitsmanagement durch maßgeschneiderte Patientenschulungen und nichtmedikamentöse Maßnahmen, wie animierte physiotherapeutische Übungen, Anleitung zum Ausdauersport sowie Audiodateien für Entspannungs- und Imaginationsübungen, auf die der Anwender entweder nach einem personalisierten Plan oder bei akuten Kopfschmerzen zugreifen kann.

 

M-sense Migräne kann verwendet werden, wenn die folgende primäre Kopfschmerzerkrankung oder ihre Subtypen und Unterformen diagnostiziert wurden: Migräne (ICD-10 G43, ICHD3 1), einschließlich der rein menstruellen und menstruationsassoziierten Migräne (ICHD3 A1.1.1-2 und A1.2.0.1-2).

Systemanfoderungen Android

Die Mindest-Hardwareanforderungen für die Nutzung der Android-App M-sense Migräne sind:

  • 1024 MB RAM
  • Bildschirmauflösung von 720 x 1280 (16:9 – WXGA format)
  • Mindestauflösung von h-dpi (etwa 240 dpi)
  • Betriebssystemversion von Android 6 (Marshmallow) oder höher

Wir schließen daher ausdrücklich Geräte aus, die:

  • Wearables aller Art sind
  • eine zu geringe Auflösung haben (ldpi, mdpi Geräte)
  • eine zu geringe Bildschirmauflösung haben (kleiner als 720 x 1280)
  • auf Android 5 oder niedriger laufen
  • weniger als 1 GB Systemspeicher haben
  • nicht die Google Play-Dienste (z.B. Standortzugang, Firebase Benachrichtigungen) ausführen
  • Android TV, Amazon Kindle

Darüber hinaus empfehlen wir zusätzliche Funktionen für eine optimale Nutzung:

  • Das Gerät benötigt Internetzugang
  • Das Gerät benötigt einen Standortprovider (z.B. GPS)
  • Mindestens 150 MB freier Speicherplatz auf dem Gerät (Geschätzte Speichernutzung der Anwendung nach 2 Jahren Nutzung)

Systemanfoderungen iOS

Die Mindest-Hardwareanforderungen für die Nutzung der Android-App M-sense Migräne sind:

  • Mind. 1024 MB RAM
  • Bildschirmauflösung von mind. 720 x 1280 (16:9 – WXGA format)
  • Mindestauflösung von h-dpi (etwa 240 dpi)
  • Betriebssystemversion von Android 6 (Marshmallow) oder höher

Wir schließen daher ausdrücklich Geräte aus, die:

  • Wearables aller Art sind
  • eine zu geringe Auflösung haben (ldpi, mdpi Geräte)
  • eine zu geringe Bildschirmauflösung haben (kleiner als 720 x 1280)
  • auf Android 5 oder niedriger laufen
  • weniger als 1 GB Systemspeicher haben
  • nicht die Google Play-Dienste (z.B. Standortzugang, Firebase Benachrichtigungen) ausführen
  • Android TV, Amazon Kindle

Darüber hinaus empfehlen wir zusätzliche Funktionen für eine optimale Nutzung:

  • Das Gerät benötigt Internetzugang
  • Das Gerät benötigt einen Standortprovider (z.B. GPS)
  • Mindestens 150 MB freier Speicherplatz auf dem Gerät (Geschätzte Speichernutzung der Anwendung nach 2 Jahren Nutzung)

Systemanforderungen iOS

Die iOS-App M-Sense Migräne erfordert mindestens iOS version 12.0.

Das bedeutet, dass die folgenden Geräte unterstützt werden:

  • iPhone 5s oder neuer
  • iPod Touch (6. Generation) oder neuer
  • iPad (5. Generation) oder neuer

Nutzer*innen können ihre Daten in M-sense Migräne in einem maschinenlesbaren Format als JSON-Datei exportieren. Die Struktur der Daten basiert auf einem von Newsenselab entwickelten Standard, der im vesta-Verzeichnis veröffentlicht wurde: https://www.vesta-gematik.de/standards/detail/standards/nsl-time-series-data-standard

Noch Fragen offen?

Schreiben Sie uns gern unter:
arzt‑support@m‑sense.de

Fragen von Patienten an:
diga-support@m-sense.de